Der Organization Award 2025 und die Stärkung der klinischen Praxis
- maggiemills
- Jul 23
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Die Preisträger 2025
Der Organization Award wurde 2025 gemeinsam verliehen an:
Dr. Friederike Schwartz (Diagnostik- und Laborabteilung)
Dr. Max-Felix Häring (Hämatologisch-onkologische Tagesklinik)
Da es sich um das erste Jahr der Preisvergabe handelte, wurde das Preisgeld auf zwei Projekte aufgeteilt, um eine breitere Wirkung innerhalb der Abteilung zu erzielen.
Effizientere Patientensteuerung: Das Konzept von Dr. Häring
Dr. Häring entwickelte ein „Ampelsystem“ zur Priorisierung von Patientinnen und Patienten in der Tagesklinik.
Nach der pflegerischen Aufnahme werden Patientinnen und Patienten je nach Dringlichkeit in drei Kategorien eingeteilt: grün, gelb oder rot. Dieses System reduziert den Bedarf an zusätzlichen Abstimmungen zwischen Pflege und ärztlichem Personal und ermöglicht eine klare, visuelle Priorisierung.
Seit der Auszeichnung arbeitet Dr. Häring kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Systems und an dessen Integration in die klinischen Abläufe.
Fortschritte in der Diagnostik: Die Arbeit von Dr. Schwartz
Dr. Schwartz legte den Fokus auf die Sichtbarkeit der Arbeit der Diagnostik- und Laborabteilung sowie auf die Förderung der Weiterbildung ihres Teams.
Zu den vorgestellten Entwicklungen zählen:
Ein manipulationssicheres Probenabgabesystem für Zeiten außerhalb der regulären Arbeitszeiten
Automatisierte Probenzuordnung und -verfolgung
Die Einführung von Next-Generation-Sequencing mit einer verkürzten Diagnosedauer von 24 Stunden bei AML
Ergänzend wurden Fortschritte in der digitalen PCR und der Chimärismus-Analyse vorgestellt, die eine stärkere Einbindung in klinische Studien ermöglichen und die molekulare Überwachung verbessern.
Investition in die berufliche Weiterbildung
Im Anschluss an die Klausurtagung verwendete Dr. Schwartz einen Teil des Preisgeldes, um eine interne Fortbildungsveranstaltung für die Abteilung zu finanzieren. Dabei gab ein Teammitglied ; dass zuvor an einem von INSTAND organisierten und vom Münchner Leukämielabor (MLL) durchgeführten Spezialkurs teilgenommen hatte ; die dort erworbenen Kenntnisse und Techniken an die Kollegen weiter. So wurde sichergestellt, dass das gesamte klinische Team von dieser Expertise profitieren konnte.
Der Kurs vermittelte:
Einen Überblick über diagnostische Ansätze in der Zytomorphologie von Blut und Knochenmark
Schulungen zur Immunphänotypisierung bei Leukämien, Lymphomen und PNH
Einblicke in Zytogenetik, Chromosomenanalyse und FISH
Umgang mit modernen molekulargenetischen Methoden sowohl in der Diagnostik als auch in der Forschung
Zudem wurden zukunftsweisende Themen wie Automatisierung, digitale Infrastruktur und die Rolle künstlicher Intelligenz in der Patientenversorgung behandelt. Die teilnehmende hatten zudem die Gelegenheit, eines der modernsten Diagnostiklabore Deutschlands hautnah zu erleben.
Die teilnehmende Person gab ihr Wissen im Rahmen eine internen Abteilungssitzung weiter, die aus den verbleibenden Preisgeldern finanziert wurde. Diese Veranstaltung diente sowohl der beruflichen Weiterbildung als auch als Plattform für den Austausch im Team über die Optimierung von Arbeitsabläufen und die Stärkung der Zusammenarbeit.
Gesamtwirkung
Die Einführung des „Hommage Awards“ verlieh der IM2-Retreat eine neue Dimension und förderte eine breitere Beteiligung sowie ein intensives Engagement während des gesamten Programms. Dies spiegelte sich nicht nur in einer höheren Gesamtteilnehmerzahl wider, sondern auch in einer stärkeren Beteiligung an den Postersessions und vermehrten Möglichkeiten zum interdisziplinären Austausch.
Indem sie wissenschaftliche Leistungen und organisatorische Exzellenz gleichermaßen würdigen, spiegeln die Auszeichnungen ein umfassendes Verständnis davon wider, was Fortschritt in Medizin und Forschung ausmacht.
Das IM2-Retreat ist nach wie vor ein Eckpfeiler im Jahreskalender der Abteilung – eine Plattform für Zusammenarbeit, Wissensaustausch und das gemeinsame Engagement für die kontinuierliche Verbesserung der Patientenversorgung.



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