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50 Jahre Stammzelltransplantation: Fortschritt, Partnerschaft und Hoffnung feiern


Dieses Jahr markiert einen außergewöhnlichen Meilenstein für das Universitätsklinikum Tübingen: 50 Jahre allogene Stammzelltransplantation. In den vergangenen fünf Jahrzehnten konnten unzählige Patienten durch die Fortschritte in der Transplantationsmedizin neue Hoffnung schöpfen – ermöglicht durch wegweisende Forschung, medizinische Exzellenz und die Großzügigkeit von Stammzellspendern.


Zur Feier dieses besonderen Jubiläums kamen am 4. Juli 2026 Patienten, Angehörige, medizinische Fachkräfte, Wissenschaftler und Unterstützer zum 11. Tübinger Transplantierten Treffen zusammen – einer wiederkehrenden Veranstaltung, die dem Austausch von Wissen, Erfahrungen und Gemeinschaft gewidmet ist. HOMMAGE war stolz, diese besondere Veranstaltung als Co-Sponsor zu unterstützen und damit einen Tag mitzugestalten, der unser gemeinsames Engagement für innovative Medizin und eine patientenzentrierte Versorgung widerspiegelt.


Das Treffen bot Transplantationsempfängern, ihren Familien und Spendern die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, mehr über aktuelle Entwicklungen in der Transplantationsmedizin zu erfahren und direkt mit Fachpersonal ins Gespräch zu kommen. Durch Fachvorträge und persönliche Begegnungen erfuhren die Teilnehmer, wie weit sich die Medizin in diesem Bereich entwickelt hat, und richteten gleichzeitig den Blick auf die Zukunft der Stammzelltransplantation und weiterer innovativer Zelltherapien.


Veranstaltungen wie diese stehen für weit mehr als nur wissenschaftlichen Fortschritt. Sie schaffen Räume, in denen Patienten Fragen stellen, Erfahrungen teilen, Beziehungen aufbauen und Unterstützung in einer Gemeinschaft finden können, die ihre persönlichen Wege versteht. Gleichzeitig stärken sie die Verbindung zwischen Wissenschaftlern, medizinischen Fachkräften und den Menschen, deren Leben durch diese Arbeit beeinflusst wird – eine Erinnerung daran, dass Innovation vor allem dann bedeutungsvoll ist, wenn sie das Leben von Patienten und ihren Familien verbessert.


Einer der bewegendsten Momente der Veranstaltung war das erste persönliche Treffen zwischen einer Stammzellspenderin und dem Empfänger der Transplantation, dessen Leben durch diese Spende gerettet wurde. In einem Interview berichteten beide Seiten von ihren Erfahrungen und reflektierten die tiefgreifende Bedeutung der Stammzelltransplantation aus unterschiedlichen Perspektiven – ein eindrucksvolles Zeichen für die Großzügigkeit, Hoffnung und menschliche Verbindung, die diese lebensrettenden Therapien ermöglichen.


Das Interview beinhaltet zudem Einblicke von klinischen Experten, darunter Prof. Dr. Claudia Lengerke, Direktorin der Medizinischen Klinik II und Gründungsmitglied des Vorstands von HOMMAGE. Ihre Perspektiven erinnern daran, dass hinter jedem medizinischen Fortschritt Menschen stehen, deren Engagement, Mitgefühl und Zusammenarbeit die Zukunft der Patientenversorgung gestalten.


Als gemeinnützige Organisation ist HOMMAGE davon überzeugt, dass die Weiterentwicklung der Medizin über die reine Unterstützung von Forschung hinausgeht. Dazu gehören auch die Förderung von Wissenstransfer, Zusammenarbeit und Patientengemeinschaften sowie die Unterstützung dabei, innovative Therapien aus dem Labor in die klinische Anwendung zu bringen. Veranstaltungen wie das Tübinger Transplantierten-Treffen verkörpern diese Werte, indem sie alle zusammenbringen, die dazu beitragen, Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern – von Wissenschaftlern und medizinischen Fachkräften über Spender und Empfänger bis hin zu Familien und Unterstützer.


Wir laden Sie ein, die Aufzeichnung der Veranstaltung anzusehen und weiterhin die Geschichten hinter der Wissenschaft zu entdecken. Für eine zusätzliche Perspektive auf die Bedeutung der Stammzelltransplantation empfehlen wir außerdem das bewegende Interview zwischen Spenderin und Empfänger, das als Highlight auf dem Instagram-Kanal @uniklinikum.tuebingen geteilt wurde.

 

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