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Zusammenarbeit im Fokus: Einblicke in das IM2-Retreat 2025


Über das Retreat


Die Klinik für Innere Medizin II (IM2) des Universitätsklinikums Tübingen veranstaltet jährlich ihr Klinik- und Forschungs-Retreat. Dieses bringt Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen zusammen – von Ärzten und Forschern über Pflegekräfte bis hin zu Verwaltungspersonal –, um sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und die Zusammenarbeit innerhalb der Klinik zu stärken.


Im Jahr 2025 nahmen über 90 Personen am Retreat teil und profitierten von einem sorgfältig konzipierten Programm, das wissenschaftliche Vorträge, Keynote-Referate und ausreichend Zeit für informelle Gespräche kombinierte. Während die Vorträge Einblicke in die neuesten Entwicklungen der IM2-Abteilungen boten, schufen die informellen Elemente Raum für Gespräche, die im klinischen und Forschungsalltag oft zu kurz kommen.


Diese Momente sind essenziell für den Aufbau stärkerer Arbeitsbeziehungen zwischen Teams, die sich sonst nur wenig überschneiden. Das Retreat ist mehr als nur ein Update zum Klinikfortschritt – es bietet die Möglichkeit, Menschen in einem Umfeld zusammenzubringen, das offenen Dialog, gemeinsames Lernen und gegenseitige Unterstützung fördert. Durch die ausgewogene Mischung aus strukturierten Präsentationen und informellem Austausch fördert das Retreat das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des IM2 – ein Effekt, der letztendlich sowohl Mitarbeitenden als auch Patienten zugutekommt.


Einführung der Hommage Awards


2025 erweiterte Hommage seine Unterstützung für das Retreat und führte erstmals zwei gesponserte Preise ein: den Forschungspreis und den Organisationspreis, jeweils dotiert mit 500 €.


Diese Preise sollen eine breitere Teilnahme fördern und sowohl wissenschaftliche Beiträge als auch die wichtige organisatorische Arbeit würdigen, die das IM2 trägt. Über 20 Poster wurden eingereicht, was das wachsende Interesse an der Veranstaltung widerspiegelt. Der Forschungspreis zeichnet herausragende Forschungsarbeiten aus den Forschungsabteilungen des IM2 aus. Die Teilnehmenden präsentieren ihre Arbeit in der Postersitzung und tauschen sich direkt mit Kolleginnen und Kollegen aus, um sowohl ihre Ergebnisse als auch den breiteren Kontext ihrer Forschung zu diskutieren.


Ergänzend dazu hebt der Organisationspreis die Systeme, Prozesse und die Teamarbeit hervor, die die klinische und diagnostische Laborarbeit ermöglichen. Anstatt sich auf ein einzelnes Forschungsergebnis zu konzentrieren, würdigt die Veranstaltung die Arbeitsweise – wie Teams Prozesse organisieren, Arbeitsabläufe managen und zu Effizienz und Versorgungsqualität beitragen.


Die Bewertung fand am zweiten Tag nach der Postersitzung statt und wurde von erfahrenen, unvoreingenommenen Gutachtern durchgeführt, darunter pensionierte IM2-Forscher und Ärzte. Unter ihnen war der ehemalige Ärztliche Direktor Prof. Dr. Lothar Kanz, dessen fortwährende Beteiligung die anhaltende Verbundenheit vieler Teilnehmer mit der Abteilung widerspiegelt.


Wichtig ist, dass die Veranstaltung ein unterstützendes Umfeld für den Ideenaustausch bietet. Anders als bei internationalen Konferenzen, wo der Wettbewerb zwischen Institutionen ein Problem darstellen kann, ermöglicht das IM2-Umfeld den Kollegen, Ergebnisse aus frühen oder experimentellen Phasen selbstbewusst zu präsentieren – im Wissen, dass sie unter Gleichgesinnten sind, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: die Verbesserung der Patientenversorgung und des wissenschaftlichen Verständnisses.




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