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HOMMAGE unterstützt Forschung zu CAR-T-Zelltherapien bei Multipler Sklerose

Updated: Jul 22


Update (05.2026)

Die Forschung zu CAR-T-Zelltherapien bei Multipler Sklerose (MS) entwickelt sich am Universitätsklinikum Tübingen kontinuierlich weiter. Seit der ursprünglichen Veröffentlichung dieses Beitrags hat das Forschungsprojekt sowohl in der Wissenschaft als auch in der Öffentlichkeit zunehmend Aufmerksamkeit erhalten. Ein neu veröffentlichtes Video des Universitätsklinikums Tübingen bietet spannende Einblicke in das Forschungsteam, die wissenschaftlichen Hintergründe der Therapie und die Hoffnung, die dieser innovative Ansatz Menschen mit Multipler Sklerose geben könnte.


Als dieser Beitrag erstmals veröffentlicht wurde, befand sich die Erforschung der CAR-T-Zelltherapie bei Multipler Sklerose noch in einem sehr frühen Stadium. Seitdem haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Universitätsklinikum Tübingen ihre Arbeiten durch intensive Laborforschung, internationale Kooperationen und erste klinische Erfahrungen entscheidend vorangebracht. Das Video vermittelt einen Blick hinter die Kulissen dieser Forschungsarbeit und zeigt, wie aus langjähriger wissenschaftlicher Grundlagenforschung neue Perspektiven für Patientinnen und Patienten entstehen.


Multiple Sklerose verstehen

Multiple Sklerose (MS) betrifft weltweit schätzungsweise 2,9 Millionen Menschen, wie die National MS Society berichtet (National MS Society). In Deutschland leben nach Angaben des Kompetenznetzes Multiple Sklerose mehr als 200.000 Menschen mit der Erkrankung (Kompetenznetz Multiple Sklerose). MS zählt zu den komplexesten Autoimmunerkrankungen. Die heute verfügbaren Therapien können die Krankheitsaktivität häufig verlangsamen und Schübe reduzieren, erfordern jedoch in der Regel eine langfristige Behandlung und können bereits entstandene neurologische Schäden nicht rückgängig machen. Forschende am Universitätsklinikum Tübingen untersuchen deshalb, ob die CAR-T-Zelltherapie – ursprünglich zur Behandlung bestimmter Blutkrebserkrankungen entwickelt – einen grundlegend neuen Therapieansatz für Autoimmunerkrankungen darstellen könnte. Ziel ist es, gezielt jene fehlgeleiteten Immunzellen auszuschalten, die die Erkrankung antreiben.


Wo steht die Forschung heute?

Seit der ersten Veröffentlichung dieses Beitrags wurden wichtige Fortschritte erzielt.

Aufbauend auf vielversprechenden Ergebnissen aus dem Labor und ersten positiven Erfahrungen in der klinischen Anwendung treiben die Forschenden am Universitätsklinikum Tübingen die Weiterentwicklung der CAR-T-Zelltherapie bei Multipler Sklerose kontinuierlich voran. Auch wenn noch viele wissenschaftliche Fragen offen sind, liefert jeder weitere Forschungsschritt wertvolle Erkenntnisse darüber, ob dieser innovative Therapieansatz künftig sicher und wirksam für Menschen mit MS eingesetzt werden kann.

Prof. Dr. Claudia Lengerke, Ärztliche Direktorin der Medizinischen Klinik II und Leiterin des Zentrums für Zelltherapie am Universitätsklinikum Tübingen, beschreibt die bisherigen Ergebnisse so:

„Natürlich handelt es sich hierbei um erste Ergebnisse aus einer kleinen Zahl von Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig geben sie Anlass zur Hoffnung, dass sich der Krankheitsverlauf langfristig stabilisieren lässt.“

Bis die CAR-T-Zelltherapie möglicherweise als reguläre Behandlungsoption zur Verfügung stehen kann, sind weitere wissenschaftliche Untersuchungen erforderlich. Die bisherigen Ergebnisse bilden jedoch eine wichtige Grundlage für die weitere klinische Forschung und die nächsten Schritte auf dem Weg zu neuen Therapieoptionen.

Wissenschaftliche Durchbrüche entstehen nur selten durch eine einzelne Entdeckung. Sie sind das Ergebnis jahrelanger Forschung, enger Zusammenarbeit und nachhaltiger Unterstützung.


HOMMAGE ist stolz darauf, diesen Weg zu begleiten, indem wir innovative Forschungsprojekte fördern, die häufig noch keine ausreichende Anschubfinanzierung erhalten. Während sich die Forschung zur CAR-T-Zelltherapie bei Multipler Sklerose weiterentwickelt, setzen wir uns weiterhin dafür ein, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Erschließung neuer Behandlungsmöglichkeiten für Patientinnen und Patienten zu unterstützen.


Weiterführende Informationen

Wenn Sie die Entwicklung dieser Forschung weiter verfolgen möchten, empfehlen wir Ihnen folgende Beiträge:


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